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Der Kampf mit dem Haarausfall

 

Mit zunehmendem Alter lichtet sich das Kopfhaar, wobei mehr Männer als Frauen vom Verlust des Kopfhaares betroffen sind.

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Ursachen für Haarausfall


Die meisten Fälle von Alopezie (Glatzenbildung) bei Männern haben eine hormonell-erblich bedingte Ursache. Die Haarfollikel entwickeln eine Überempfindlichkeit gegen das männliche Sexualhormon Testosteron. Durch diese Überempfindlichkeit verkürzt sich die Wachstumsphase der Haare, die normalerweise zwei bis vier Jahre dauert. Die Haare fallen frühzeitig aus und die Haarwurzel verkümmert. Der hormonell-erblich bedingte Haarausfall beginnt mit den bekannten Geheimratsecken, dünnt das Haar danach auch am Hinterkopf aus, bis nur noch ein hufeisenförmiger Haarkranz übrig ist. Gegen diese Form des Haarausfalls gibt es zwei Medikamente, die den Haarausfall stoppen können: das rezeptfreie Minoxidil und das rezeptpflichtige Finasterid. Das flüssige Minoxidil fördert äußerlich angewendet die Durchblutung der Kopfhaut. In den meisten Fällen kann der Haarausfall damit gestoppt werden. Das Mittel muss allerdings lebenslang angewendet werden, hat aber leider auch einige unerwünschte Nebenwirkungen. Finasterid ist eigentlich ein Medikament zur Behandlung von Prostatabeschwerden. Da es aber in den Hormonhaushalt eingreift, hat es eine positive Wirkung gegen den hormonell bedingten Haarausfall. Aber auch bei diesem Medikament ist mit unerwünschten Nebenwirkungen zu rechnen: die Libido verringert sich.
Bei Frauen kommt der hormonell bedingte Haarausfall ebenfalls vor. Während und nach der Wechseljahre sinkt der Östrogenspiegel und die Androgene (männliche Hormone)erhöhen sich im Verhältnis zu den weiblichen Hormonen. Bei einer sich entwickelnden Überempfindlichkeit gegen die Vorstufen der Androgene sind auch Frauen vom Haarausfall betroffen. Bei ihnen dünnt zunächst die Kopfmitte im Bereich des Scheitels aus, bis das Haar auf dem gesamten Kopf schütterer wird und die Kopfhaut durchschimmert. Bei Frauen helfen östrogenhaltige Tinkturen und Medikamente, die in den hormonellen Haushalt eingreifen und damit den Haarausfall stoppen können.

Haartransplantation als letztes Mittel


Bei der operativen Methode der Haartransplantation werden gesunde einzelne Haare, Haarbüschel oder sogar ganze Hautstreifen mit gesunden Haaren aus dem Hinterkopfbereich verpflanzt. Diese Methode kann bei Männern und Frauen angewendet werden. Die Haare vom Hinterkopf haben eine gewisse Resistenz gegen Glatzenbildung. Diese Eigenschaft behalten sie auch an der neuen Stelle am Vorderkopf. Die Technik der Haartransplantation wird in spezialisierten Zentren oder Kliniken angeboten und ist heute so verfeinert, dass die transplantierte Haarpracht nicht als solche erkannt wird. Ausführliche Informationen zu diesem Eingriff finden Sie auch hier.

Kreisrunder Haarausfall


Von dieser Art des Haarausfalls sind mehr Frauen als Männer betroffen. Eine genaue Ursache ist nicht bekannt, aber meist wird diese Form des Haarausfalls bei bestehenden Grunderkrankungen wie Diabetes oder Funktionsstörungen der Schilddrüse beobachtet. Auch eine Fehlfunktion des Immunsystems könnte der Auslöser für den kreisrunden Haarausfall sein, bei dem das Immunsystem gegen die eigenen Haarzellen aktiv wird. Vom kreisrunden Haarausfall können der gesamte Kopf und sogar die gesamte Körperbehaarung betroffen sein. Die Behandlung erfolgt mit Kortison, um die Reaktionen des Immunsystems zu unterdrücken und eventuelle Entzündungen im Körper abklingen zu lassen. Meist kommt nach erfolgreicher Behandlung der Haarausfall zum Stillstand und auf den kahlen Stellen wachsen wieder neue Haare.

Diffuser Haarausfall


Diese Form von Haarausfall tritt auf, wenn die Haare noch in der Wachstumsphase beginnen auszufallen. Das ist beispielsweise bei einer Chemo- oder Strahlentherapie der Fall. Auch Stress, Nährstoffmangel, die Einnahme von bestimmten Medikamenten wie Betablockern gegen Bluthochdruck, Cholesterinsenkern und Medikamenten zur Blutverdünnung können eine Ursache für diffusen Haarausfall sein. Hautkrankheiten wie Schuppenflechte, Ekzeme oder Pilzinfektionen können ebenfalls zu Haarausfall führen.

Ärztliche Beratung


Jeder Haarausfall sollte zunächst ärztlich begutachtet werden, um Grunderkrankungen ausschließen zu können. Erst wenn festgestellt wurde, um welche Art von Haarausfall es sich handelt, kann mit einer adäquaten und effizienten Behandlung begonnen werden.

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Kommentare  

 
0 #1 Rüdiger 2013-06-14 07:32
Mal ein schöner Text der auch wirklich Informationen bringt und nicht nur viel erzählt. Vor allem den letzten Abschnitt finde ich sehr wichtig weil die meisten Leute wenn sie ihren Haarausfall bemerken noch immer versuchen das Problem mit irgendwelchen Mitteln zu lösen die eine Menge Geld kosten. Leider sind die Aussichten bei erblich bedingtem Haarausfall noch immer eher schlecht. Die Mittel die es gibt wirken nicht wirklich befriedigend und sind dazu noch risikoreich. Man sollte sich also überlegen, ob man nicht gleich zur Haartransplanta tion greift. Man sollte sich allerdings vor veralteten Anwendungsmetho den in Acht nehmen, denn diese werden immer noch am Meisten verwendet: http://www.ifue-haartransplanta tion.de/haartransplanta tion/nicht-im-angebot.html
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