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Bilder von München nach der Bombardierung Teil 3

Technische Hochschule Luisenstraße

 

Techn._Hochschule_Luisenstr

 

n den 60er Jahren des 19. Jahrhunderts zeichnete sich in Bayern die Gründung einer Technischen Hochschule ab. Die Entscheidung fiel, entgegen vieler Anzeichen, nicht auf die Standorte Augsburg oder Nürnberg, sondern auf München. Die TU wurde 1868 durch König Ludwig II. von Bayern als Polytechnische Schule gegründet und ab 1877 offiziell als Königlich Bayerische Technische Hochschule München bezeichnet. Der Architekt Gottfried von Neureuther entwarf nach Vorbild der ETH Zürich das Hauptgebäude der Hochschule aus Kelheimer Kalkstein. Erster Direktor der Einrichtung wurde der Vermessungstechniker Karl Maximilian von Bauernfeind. Zum Professorenkollegium gehörten anfangs elf Ingenieure und Künstler, fünf Naturwissenschaftler, drei Mathematiker und drei Geisteswissenschaftler. 1875 gründete Carl von Linde das erste deutsche Maschinenlabor, an dem später Rudolf Diesel lernte. Insgesamt fünf akademische Richtungen entstanden, nämlich die allgemeine, mechanisch-technische, chemisch-technische, der Hochbau und Ingenieurbau. Zur Jahrhundertwende kam es zur Gründung des Labors für technische Physik (heute: Institut für Technische Physik und Festkörperphysik), hauptsächlich finanziert durch den MAN-Konzern.

1901 wurde der Hochschule das Promotionsrecht verliehen. Nach der Technische Universität Berlin stellte sie die zweitgrößte derartige Einrichtung dar. Jonathan Zenneck leitete ab 1913 das neugegründete Physikalische Institut. 1916 vollendete Friedrich von Thiersch das Wahrzeichen der Hochschule, den Thiersch-Turm und German Bestelmeyer die Bauten in der Arcisstraße. 1922 integrierte die Hochschulleitung die Handelshochschule München als Technisch-Wirtschaftliches Institut. 1946 ging es auf die Universität München über. Der erste Nobelpreisträger der Hochschule, Hans Fischer wurde 1930 für Chemie ausgezeichnet. Die Hochschule für Landwirtschaft und Brauerei Weihenstephan wurde 1930 integriert. Der Rektor Walther von Dyck engagierte sich zu jener Zeit für eine enge Kooperation zwischen Lehrkörper und Wirtschaft. 1937 wurde unter Max Schmitt die Planung für einen Universitätsneubau in Nymphenburg fortgesetzt, sie wurde nie umgesetzt. Die Studentenzahl halbierte sich aufgrund nationalsozialistischer Führung bis 1939. Wegen zunehmender antisemitischer Stimmung verließ bereits 1924 der Chemie-Nobelpreisträger Richard Willstätter die Bildungseinrichtung. Mehrere renommierte Techniker besetzten die Lehrstühle, so Willy Messerschmitt und Max Dieckmann.

Während des zweiten Weltkriegs wurden die Einrichtungen auf dem Stammgelände zu 80 % zerstört, der Universitätsbetrieb wurde 1946 wieder aufgenommen. Nach dem Krieg erwarb die Technische Hochschule die Oskar von Miller-Institute. Der Standort Garching wurde 1957 durch die Inbetriebnahme des Forschungsreaktors München (FRM) begründet. Die Hochschule berief Heinz Maier-Leibnitz als Professor und Nachfolger von Walther Meißner. Ihm oblag die Leitung des Instituts. Später wurde Rudolf Mößbauer damit betraut. Die deutsche Luft- und Raumfahrforschung wurde ein Herzstück der Hochschule. Elektrotechnik und Mathematik gewann durch die PERM an Bedeutung. Hans Piloty und Robert Sauer prägten das Bild der Rechenanlage. Forschung in diesem Bereich war Grundlage für das heutige Leibniz-Rechenzentrum. 1967 wurde am Klinikum rechts der Isar die medizinische Fakultät eröffnet. Nach der Vorklinik wechseln viele Medizin-Studenten von der Münchner Universität an die Technische Hochschule. Im gleichen Jahr immatrikulierten die ersten Informatik-Studenten, die u.a. bei Friedrich Ludwig Bauer Vorlesungen hörten. Die Umbenennung von TH in TU erfolgte 1970. Die Forschungs-Neutronenquelle Heinz Maier-Leibnitz (FRM II) wurde 2004 als Nachfolger des FRM in Garching in Betrieb genommen.

 

http://de.wikipedia.org/wiki/Technische_Universit%C3%A4t_M%C3%BCnchen

Hof und Nationaltheater München

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Das Nationaltheater am Max-Joseph-Platz in München ist der Spielort der Bayerischen Staatsoper und des Bayerischen Staatsballetts.

Münchens erstes öffentliches Opernhaus wurde 1657 am Salvatorplatz gebaut. 1751 folgte das Residenztheater, in dem der Hof vor allem italienische Opern spielen ließ (1781 wurde dort Mozarts Idomeneo uraufgeführt). Für ein großes Publikum war es mit 560 Plätzen zu klein, und als 1795 das Haus am Salvatorplatz geschlossen werden musste, wurde der Ruf nach einem neuen „Opernhaus für alle“ laut.

Dieser Forderung kam König Maximilian I. Joseph 1810 nach, als er den Architekten Karl von Fischer beauftragte, das neue Königliche Hof- und Nationaltheater zu planen. Am 26. Oktober 1811 wurde der Bau begonnen, doch es sollte sieben Jahre dauern, bis die Oper stand. Zunächst wurden die Arbeiten 1813 für einige Zeit unterbrochen, weil Probleme mit der Finanzierung entstanden waren und 1817 vernichtete ein Brand einen Teil des Neubaues. Als das Haus am 12. Oktober 1818 mit der Uraufführung von Ferdinand Fränzls Oper Die Weihe eröffnet wurde, war von den ehrgeizigen, monumentalen Plänen Fischers nur ein Teil realisiert worden.

Ein weiterer Brand zerstörte am 14. Januar 1823 erneut das ganze Theater bis auf die Grundmauern. Die Vorstellung begann an diesem Dienstagabend um 18 Uhr mit der komischen Oper Die beyden Füchse von Méhul. Während der Aufführung fing die Dekoration Feuer, und weil das Löschwasser eingefroren war konnte nichts gegen den Brand unternommen werden.

Doch der von der Stadt München finanzierte Wiederaufbau wurde schnell beschlossen. Hierbei wurde vom Architekten Leo von Klenze auch die ursprünglich geplante, aber nicht realisierte Säulenvorhalle hinzugefügt. Am 2. Januar 1825 wurde wiedereröffnet.

Der nächste große Umbau erfolgte 1854. Als die Maximilianstraße verbreitert wurde, musste ein Teil des Hauses entfernt werden, dafür vergrößerte man den Orchestergraben. Zur Regierungszeit König Ludwig II., eines glühenden Verehrers Richard Wagners, wurden dort die Wagner-Opern Tristan und Isolde, Die Meistersinger von Nürnberg, Das Rheingold und Die Walküre uraufgeführt.

Bühne und Technik wurden 1925 modernisiert. 18 Jahre später, am 3. Oktober 1943 wurde das Haus durch einen Bombenangriff zerstört. Noch am Abend des 2. Oktobers dirigierte Meinhard von Zallinger darin eine Aufführung von Eugen d’Alberts Tiefland. Das nächtliche Bombardement ließ nur die Umfassungsmauern stehen.

Nach dem Krieg entschloss man sich, kein neues Theater zu bauen, was billiger gekommen wäre, sondern das alte zu rekonstruieren. Gerhard Moritz Graubner und Karl Fischer leiteten den Wiederaufbau 1958 bis 1963, der 62 Millionen D-Mark kostete und zum Teil aus Spenden der Bevölkerung gedeckt wurde. Dabei wurde die Bühne verändert; sie ist seither eine der größten Opernbühnen der Welt.

Am 21. November 1963 feierte man mit einer Aufführung der Oper Die Frau ohne Schatten von Richard Strauss unter der Leitung des GMD Joseph Keilberth vor geladenen Gästen die Wiedereröffnung. Am 23. November 1963 folgte die erste öffentliche Vorstellung mit Die Meistersinger von Nürnberg von Richard Wagner, wieder unter der Leitung von Joseph Keilberth.

1987 bis 1989 wurden die Unterbühne und die Technik erneut modernisiert.

2006 erfolgte eine weitere Modernisierung der Bühnentechnik sowie der Austausch des Bühnenbodens.

 

http://de.wikipedia.org/wiki/Nationaltheater_M%C3%BCnchen

 

Hackerbrücke München

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Die Hackerbrücke verbindet die Landsberger Straße im Stadtteil Westend südlich mit der Arnulfstraße ( der Weg zur Wies'n)  nördlich des Gleisvorfeldes München Hauptbahnhof und damit mit dem ehemaligen Marsfeld in der Maxvorstadt. Die Zugangsstraße zu beiden Enden der Brücke heißt Grasserstraße.

Die Hackerbrücke wurde 1890-1894 durch die Maschinenfabrik Augsburg Nürnberg erbaut und ist eine der wenigen erhaltenen Stahl-Bogenbrücken des 19. Jahrhunderts in Deutschland. Im Zweiten Weltkrieg wurde sie teilweise zerstört und 1953 rekonstruiert. Eine gründliche Sanierung erfolgte 1983 - 1984, die Konstruktion wurde hierbei nicht verändert. Die Brücke ist eine sogenannte Bow-String-Brücke, die Fahrbahn ist an den Fachwerkbögen aufgehängt, welche auf den Brückenpfeilern ruhen. Die an den Bögen auftretenden Horizontalzugkräfte werden durch ein auf etwa Kopfhöhe verlaufendes Zugband aufgenommen.

Der Vorgängerbau der heutigen Brücke war die 1870 fertiggestellte Herbststraßenbrücke in einfacher Eisenfachwerkkonstruktion etwas östlich der heutigen Hackerbrücke. Zuvor befand sich hier ein niveaugleicher Bahnübergang.

http://de.wikipedia.org/wiki/Hackerbr%C3%BCcke


 

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Kommentare  

 
+1 #1 XPhillip FC 2011-01-07 15:12
Lieber Rudi,
toll, da hast du dir richtig Arbeit gemacht. Leider sind
die Schriftkopien sehr schlecht, deshalb kann ich leider nichts übersetzen. Freue mich aber auf weitere Info.
PS:habe mir schon in Google MAP die heutige Ansicht angeschaut.

Grüße
Lümmel
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