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Die Geschichte vom alten Anker"Franz"

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Vor ca.vierzig Jahren lernte ich auf einer Bootswerft einen Bootsbauer kennen,er restaurierte mit viel Liebe einen alten KFK-Kutter (Kriegs-Fischerei-Kutter) ausdem zweiten Weltkrieg.Die Kutter waren seinerzeit aus Holz gebaut um nicht von Seemienen angezogen zu werden,Werften von der Weser u.in Ostpreußen fertigten

diese Boote in großen Stückzahlen,als Spitzgatter u.auch mit Plattgatheck.Die Spanten

bestanden aus Eisen,kleine Geschütze an Deck zur Verteidigung.Mit diesen Booten

sind am Ende des zweiten Weltkrieges viele Menschen über die Ostsee geflüchtet u.

In Lübeck,Heiligenhafen,Fehmarn u.Eckernförde angelandet.Eines lag in Lübeck am

alten Travearm u.wurde zu einem Privat-Kutter mit Kabinen versehen.Beim Entkernen

des Inneren fand der Eigner einen alten Stockanker im Vorschiff.Dieser Anker hatte schon

viele Jahre dort gelegen,der "Stock" war eingerostet,somit ließ sich der Anker nicht aus

dem Schiff entfernen.Franz erzählte mir,der Vorbesitzer habe ihm berichtet,das gute

Stück sei auf der Kurischen Nehrung beim Fischen ins Netz gegangen,der Schaft sei

extrem lang um im Sandgrund besseren Halt zu finden,aber für ihn zu schwer u.unhandlich.

Meine Frage:"Was soll er den kosten u.kann ich ihn mir mit einem Bootsbauer ausbauen?"

"Geb mir einen "Blauen",sprich Einhundert Mark u.in einer Woche ist das Ding von Bord

verschwunden,aber laß das Schiff heil!"

Ein guter Freund von mir baute mit meiner Hilfe den wirklich schweren Anker aus,wir ver-

kleideten mit Holz den Fundort.Wie gut,daß der Eigner Franz für ein paar Tage nicht an

Bord war,er hätte es nie zugelassen mit welche Brachialgewalt wir zur Sache gingen.Mit

meinem VW-Bully u.zwei weiteren kräftigen Männern wurde nun der Anker nach Hause

transportiert u.in den Garten gelegt,mit Rum auf den Namen Franz getauft.Meine Freunde

wurden mit Geld u.Köhm entlohnt,auch Franz bekam seinen"Blauen"u.eine Buddel.

Der KFK-Kutter wurde drei Jahre später fertig,mit zwei Masten eine wirklich stozes Schiff,

nur Franz hatte für die Sicherheit nicht viel getan,die Lenzpumpen waren zu klein oder

das Boot doch schon zu Alt,es passierte auf dem ersten Tourn auf dem Weg in die Schlei.

Ein Sturm mit hohem Seegang bei Fehmarn ließ eine Planke so undicht werden,Wasser

in großen Mengen ließen den Kasten sinken.Ein trauriges Ende für" Franz",mein Anker Franz

bekam für mich eine besondere Bedeutung,nun habe ich in meinem Testament den Anker

dem Werftbesitzer oder seinen Nachkommen vermacht mit der dazugehörenden Strory.

Viele Seglergrüße

Fritz

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