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Ein "Alter" Segler kommt in die Jahre.

 

Ein "Alter" Segler kommt in die Jahre.
Bildschirmfoto 2015-10-05 um 11.12.29Wenn ein "Alter" Segler in die Jahre kommt(Über Achtzig),so sollte er sich Gedanken
machen,wie Es weiter geht?Segelboot verkaufen?Vor dem PC sitzen u.Erlebtes
aufschreiben?Oder wozu ich mich entschlossen habe:weitersegeln aber mit einem
Freund,der auch ein Segelboot sein Eigen nennt,abwechselnd Mal mit seinem Boot,
Mal mit unserer"Caringa"If-Folkeboot.In diesem Jahr haben wir drei tolle Reisen
zusmmen auf der Ostsee (zwei mit seinem Boot,eine Rainger29,eine Reise mit der
"Caringa"Marieholm 26)Die Rainger ist ein fünfzig Jahre alter Langkieler mit einen
satten 15 PS Diesel,massiv in Holz ausgebaut,gutmütig u.seefest.Sein Eigner (Rainer),
ein pansionierter Chirurg,liebt seine "Moin-Moin"über Alles.Rainer zehrt von meinen
langen Segler-Reisen,ich freue mich immer einen Arzt u.Freund an Bord zu haben.Wir
verstehen uns ohne Worte,der Eigner auf seinem Boot ist Kapitän u. umgekehrt auch.
Die erste See-Reise unternahmen wir mit der "Moin-Moin"Von Lübeck über Fehmarn
nach Dänemark (Rudköping,Swendborg,Faarborg,nach Flensburg u.Langballig-Au,
über Maaßholm zurück nach Lübeck.
Die zweite Reise mit der "Caringa"zum If-boot Treffen nach Lemkenhafen.Die Hinreise
verlief noch sehr Moderat.die Juli-Sonne hatte uns gebräunt,die Regatta in Lemkenhafen
wurde mit dem fünften Platz belegt,nette Segelfreunde verlebten schöne Tage,nun kam
die Rückreise:Es hatte sich ein Tiefdruckgebiet angemeldet,mit Sturm aus West-Südwest.
Der 25.7.2015 wird von uns nicht so schnell vergessen werden:sechs Windstärken,in Böen 7
langsam abnehmend waren angesagt:Wir verließen den Hafen u,wurden nach der Ausfahrt
schon vom Starkwind erfaßt,lagen nur unter der Fock schon furchbar auf der Nase.Die Fock
schlug durch ein Verhaken der Schot u.verabschiedete sich mit einem Knall,nur Fetzen
blieben,also kroch ich an den Mast,mit Feststoff-Regatta -Weste u.Life-Belt kurz angeleint,
Groß-Segel zwei Mal gerefft sollte geholt werden?Leider platzte ein Block vom Unterliek
des Reffs zum Mast u.mußte mit Gewalt über die Mastwinsch geholt werden.Bei dieser
Aktion muß ich mir den Arm der linken Schulter schwer verdreht haben,was ich aber erst später merkte(Adrenalin verdrängt den Schmerz)Wir segelten mit sehr hohem Seegang
durch den Fehmarnbelt mit halben Wind(es kreischte in den Wanten)mit über zehn Knoten
Speed mit dem Strom mitlaufend.Das Rigg war ganz hart durchgesetzt,die Back-Stagen
mit der Winsch angeknallt(Mast u.Boot bildeten eine Einheit).Nach der Sundbrücke
wurde der Seegang etwas erträglicher u.ich konnte die kleine Genua setzen u.zur Hälfte
einreffen.Nun wurde angeluvt,mit fünfzig Grad am Wind Richtung Dahmeshöved."caringa"
schaufelte sehr viel Wasser,es kamen auch immer wieder Brecher über die Aufbauten ins
Boot,liefen aber über die s elbstlenzende Plicht schnell ab.Wir  hingen wie die Affen auf der
Außenkante,hatten aber nicht das Gefühl von Unsicherheit,nur die Schmerzen in meiner
Schulter wurden mehr.Nach Stunden der Kreuzerei legten wir in Grömitz an,ein Glas Rum
mußte sein,Rainer befahl,ich möge mich auf den Steg legen,es drückte einen Fuß auf
meinen Brustkasten u.riß mit einem Ruck meinen schmerzenden Arm aus der Schulter.
Mich erinnerte diese Art der Behandlung an den Knochen-Brecher Tamme Hanken bei den
Pferden .Es tat grauenhaft weh,wurde aber weniger nach dem dritten Glase Rum.
Die dritte Reise wollten wir Ende August mit Rainers "Moin-Moin "absegeln.Sturm mit Böen
von Neun waren angesagt:"Das schaffen wir,können ja immer noch nach Grömitz oder Neustadt
unter Land einen Hafen aufsuchen":Die Worte von Rainer.Wir segelten mit drei Reff,s imGroß
u.halber kleiner Fock von Lübeck Richtung Travemünde,die Böen waren schon stark,ab dort
wurde auch der Seegang gröber,zwei andere größere Segelboote liefen mit uns Nordkurs.
Ab Dahmeshöved nahm der Wind aber so zu,das "Moin-Moin"zwei Mal aus dem Ruder Lief,
auch die See hatte sich sehr hoch aufgebaut.Wir beschlossen,das Vorsegel ganz einzurollen,
unter Landschutz nach Großenbrode zu segeln.Wenn der Sturm so zunimmt,die Seen weiß
anfangen zu fliegen ,die Segler zwar keine Angst haben,sich aber doch fürchten u.einen
Schutzhafen anlaufen,sollte Jeder Respekt vor der Natur haben.
Seglergrüße
Fritz

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