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Drei mal ungewollt zum Fluchthelfer!

Drei Mal ungewollt zum  Fluchthelfer!

 

1. Fluchunterstützung! weiter folgen im Artikel "WEG WEG WEG" und die "Flucht im LKW"


1.Wir hatten uns mit unseren Freunden,Ilse u.Werner verabredet mit unseren Booten
am folgenden Wochenende im August 1977 in den Dassoer See zu segeln,über Nacht
zu ankern,zusammen gut Essen,Klönen u.eine gute Fasche Rotwein zu köpfen.Der
Dassower See ist eine Bucht der Trave,zweigt von der Pötenitzer Bucht tief ins Land der
"DDR",das Ufer (die benetzte Wasserflächer)gehört zur Bundes-Republik,danach ist
die "Alte Sowjet-Besetzte Zone"nun DDR.Alte Gotmunder Fischerei-Rechte von Anno
1553 hatten nach 1945 dafür gesorgt,daß das Gewässer des Dassower Sees von Fischern
u.Seglern befahren werden durften,auch bei Nacht.Wir segelten die Trave Flußabwärts,
Hinter dem Stülper Huk nach Steuerbord in die Pö-Wiek,dann in Richtung Dassow.Eine
Betonnung gab es nicht,wir hatten uns bei den Fischern genau erkundigt,wo die großen
Steine liegen,wo die Untiefen sind,wo man gut Ankern kann.Es war eine sehr ruhige
Sommer-Nacht,die Anker hielten,unser Boot hat ein sehr flaches Frei-Bord,man kann
leicht ohne Mühe bei uns an Deck klettern.Um drei Uhr in der Nacht sah ich durch die
Bullays,ob der Anker hält,ob Alles in Ordnung ist."Was war Das denn,es bewegte sich
vor den Fenstern auf jeder Seite Etwas?"Ich dachte erst an Vögel u.schlich leise an Deck,
was ich sah,verschlug mir den Atem:Je eine Person lag flach an Deck auf jeder Seite u.
der Eine sprach mich leise an :"Bitte,Bitte nicht erschrecken wir sind mit einem Schlauch-
Boot zu Euch gerudert,helft uns, wir sind abgehauen"Leise kroch ich unter Deck u.weckte
Lisa:Wir haben blinde Passagiere an Bord,bitte bleibe ganz ruhig,wir finden einen Weg.
Die beiden jungen Männer wurden unter Deck gebracht,weil sie patsche nass waren,
holten wir trockene Klamotten aus dem  Schrank,Hand-Tücher zum Trocknen hatten
wir,Lisa machte heißes Wasser für Tee,wir wollten erst ein Mal Zeit gewinnen u.dann
beraten, was zu tun ist.Hatten in der Nacht schon Leucht-Raketen am Himmel der "DDR"
gesehen,auch Hunde-Gebell hatten wir vernommen.Die beiden Männer,ca.dreißig Jahre
alt hatten sich durch die Sperrgebiete mit dem Schlauchboot geschlichen,zum Ufer
des Sees,das grün angestrichene Schlauchboot mit dem Mund mühseelig aufgeblasen,
zwei Bretter dienten als Paddel,unser Boot hatte am Heck den Namen Lübeck,es war ein
Leichtes für sie an Deck zu gelagen,mit einem Messer wurde das Schlauchboot zerstochen
u.versenkt.Wir sagten ihnen in der Dunkelheit sei es nicht möglich den See zu verlassen,
Untiefen u.Steine mußten umfahren werden.Um sechs Uhr nahmen wir den Anker auf u.
motorten langsam Richtung Ausgang des Dassower See,s.An der Enge standen auf
jeder Seite des Ufers NVA-Soldaten mit ihren Maschinen-Pistolen im Anschlag u.forderten
uns auf, an Land zu kommen,sie würden sofort von den Waffen gebrauch machen,sollten wir
den Befehl nicht befolgen.Ich stoppte den Motor u.drehte wieder in Richtung Dassow ab,
Zeit gewinnen war meine Überlegung.Unter Deck saßen Lisa mit den beiden Flüchtlingen
u.sahen verängstigt durch die Gardinen nach Draußen.Ich verlangte mein Funkgerät u.
schaltete den Not-Kanal 16 ein u.rief:"Wasserschutz-Polizei-Travemünde bitte melden"
Wiederholte diese Meldung mehrfach--Dann endlich die Antwort:"Wapo Travemünde,
bitte kommen" Ich berichtete in Kurzen Sätzen,ich solle an Land kommen,was nicht
möglich sei wegen des Tiefganges von 1,30 Metern.Antwortdes Beamten:"Wir kommen
sofort,bleiben sie auf  Stand-Bay u.warten ab".Es dauerte eine Ewigkeit bis wir das
Polizei-Boot "Habicht" mit Blaulicht u.voller Fahrt auf uns zu Fahren sahen.
Unser Funkgespräch war natürlich auch von den NVA-Grenzsoldaten mitgehört
worden,sie zogen sich vom Ufer in das rückwärtige Gebiet zurück u.wir konnten
langsam die Enge in Polizei.Begleitung passieren.In Travemünde übergaben wir
die verängstigten jungen Leute der Polizei,ein Protokoll wurde angefertigt,unsere
Ersatz-Klamotten bekamen wir auch zurück.In den Dassower See sind wir bis
nach der Wiedervereinigung nicht mehr gefahren.

 

 

Seglergrüße Fritz

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