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IF-Boot Treffen Ostsee 2010 in Lemkenhafen mit Grillfest

Hier mal ein Bericht, wie sich so ein IF Treffen zusammensetzt!

Hier steht nicht nur der Wettkampf im Segeln im Vordergrund, sondern auch der Erfahrungsaustausch, das treffen von Freunden und natürlich das Zusammensein bei einer herlichen Atmospäre im Hafen!Bild_29

21. und 22. August 2010um 11:00 Uhr traf ich aus Berlin mit dem Auto in Lemkenhafen ein und vor dem Flaggenmast des Segelvereins standen neun Mannschaften, der Vereinsvorsitzende von Lemkenhafen Uwe Koch, Hafenmeister Frank, unser Obmann Tommi, Schriftwart Hermann und der Reviervertreter und Organisator Ingo. Die Preise, die es galt nach der Wettfahrt zu verteilen, ruhten auf einem Tisch. Die Begrüßung dauerte bei herrlicher Wetterlage 15 Minuten und endete mit der Ankündigung zur Steuermannbesprechung um 12:30. Die neun IF-Boote unterlagen doch sehr unterschiedlichen Bedingungen, sei es die Ausrüstung mit Besegelung und Beladung sowie die Erfahrung der Mannschaften bei Regatten. Bild_21Aber es sollte eine Freundschaftswettfahrt sein, bei der die Teams einen Vergleich zum selben Bootstyp bekommen. Um etwas gerechtere Vergleichswerte zu erhalten, nutzen wir das Yardstick-Handicapsystem, damit Segler ohne Spi gerechtere Positionen erlangen. IF's mit Einbaumaschinen waren nicht am Start.

Ingo arbeitete mit Zimbo drei Kurse aus, die verschiedene Distanzen und Richtungen aufzeigten. Hermann und ich gaben noch zu bedenken, wie wichtig ein Kreuzkurs für eine Wettfahrt ist. Da aber nur Start- und Zieltonnen gelegt werden konnten, erhielt bei Windrichtung aus WSW der 10 sm Kurs den Zuschlag. Die Wettfahrt würde damit ca. 3 Stunden dauern, aber wir hatten auch nichts besseres vor.

Eine Startlinie soll im Idealfall mit geringen Abweichungen 90° zur Luvtonne liegen, dass aber wurde von der Wettfahrtleitung vielleicht mit einer anderen Tonne verwechselt, denn Sichtkontakt bestand nur schwerlich zur Luvtonne. Leider gab es auch keine Flaggen auf dem Startschiff, es gab nur Schallsignale und genaue Uhrzeiten und die wurden beim Start auch noch um eine Minute gekürzt, bestimmt aus Versehen. Mit meiner Erfahrung und Skepsis konnte ich Hans König und Sohn Björn mit der schwerstbeladenen Muffe als erstes auf den Kreuzkurs bringen. Zwei Stunden lagen jetzt vor uns, für mich als Binnensegler sehr ungewohnt.

Schnell streute das Feld auseinander und nur bei Begegnungen nach einer Wende bekam man ein Gefühl, wie gut gekreuzt wurde. Kreuzen auf der See bei Welle ist dann doch anders als im Binnenrevier. Mit 80 oder 90  Grad Wendewinkel darf wie sonst bei IF-Booten nicht gerechnet werden. Eher 100, 110 Grad scheinen da realistisch. Und so kommt eine Luvtonne nur langsam näher, zumal Welle und Wind nach einer 2 jetzt wieder eine 3-4 erreicht hat.Bild_20

An der Luvtonne, Ansteuerung Fehmarn-Sund West, war allerdings klar, unser Boot hatte zu schwer geladen und der Vorsprung am Start hatte nicht ausgereicht. Zwei schöne Spikurse mit einer Shifte bei Untiefe Heiligenhafen-N folgten und der letzte Schenkel Halbwind mit Genua, ab Fehm.-Sund Fahrw. 2 rot, brachte alle ins Ziel. Eine gute Wettfahrt und ich denke, alle haben davon profitiert mit der gleichen Klasse vergleichbar zu segeln.

Mit Bratwürsten gesponsert von der Firma "Hagenah" und Freibier von der Versicherung "Pantenius" wurde auf dem Grillplatz viel gefachsimpelt: warum, wieso und weshalb.... ,bitte öfters so ein Treffen, vielleicht zweimal im Jahr.Bild_33

Der Yardstickfaktor wurde dann von Ingo und mir eingerechnet, Bedingung dafür ist wie immer, dass die Zeiten bei Zieleinlauf korrekt genommen wurden. Die Preisverteilung im Anschluss ( Fotos kommen etwas später ) verlief mit Spannung und neben den Medaillen und Pokalen wurde der Wanderpreis der KV für ein Jahr an den Sieger vergeben. Außerdem bekamen die Teilnehmer Sweatshirts gestiftet von der Firma "Jan-Segel" mit Aufdruck: <IF-Boot Treffen Lemkenhafen> unter dem Logo. An alle Teilnehmer, Organisatoren, Helfer und Sponsoren hiermit ein herzliches Dankeschön von der Klassenvereinigung.

Sicher wird es auch noch den einen oder anderen Bericht geben und für die Bilder, die nach und nach eintrudeln, bitte ich immer mal wieder ein Blick auf die Ostsee-Seite zu werfen.

Auch möchte ich mich über die vielen Eintritte der Ostsee-Skipper in die IF-Boot KV bedanken. Nur durch die Mitgliedschaft kann die Klasse solche Treffen veranstalten und alle Skipper bleiben leichter ansprechbar.

Martin IF1777
Geschäftsstelle KV

 

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Es war toll Gleichgesinnte zu treffen und sich auszutauschen. Die Zeit verging wie im Flug, so dass zum "Open Ship" kaum noch Zeit  übrig war. Wir freuen uns schon darauf, das beim nächsten Treffen nachzuholen.
Die Regatta war spannend, um das eigene Boot und die eigenen Fähigkeiten einschätzen zu können. Bislang fehlte uns der Vergleich mit der eigenen Klasse.
Die Rückreise zur Kieler Förde, Zwei-Boot-Flottille mit der "Calico Jack", war wie erwartet sehr, sehr nass mit Blitzen und Donner und einer 9er Böe.

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