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Praxisgebühr von Zahlung befreien lassen!

Praxisgebühr von Zahlung befreien lassen!

 

Jeder Patient muß zehn Euro pro Quartal für den ersten Besuch beim Arzt, Zahnarzt  oder bei der Ausstellung für ein Rezept zahlen. Krankenversicherte können sich von einem Teil der Zuzahlungen  unter bestimmten Voraussetzungen befreien lassen. Neben den Eigenbeträgen für Medikamente, Kuren, Hilfs- und Heilmitteln, ist auch eine Befreiung von der Praxisgebühr möglich.

Voraussetzung ist, dass die jährlichen Zuzahlungen zwei Prozent (bei chronisch Kranken: ein Prozent) des jährlichen Bruttoeinkommens aller im Haushalt lebenden Personen übersteigen. Dabei werden alle Jahresbruttoeinkommen der im Haus lebenden Personen addiert. Für Familien verringert sich die Belastungsgrenze gegebenenfalls durch den Kinderfreibetrag und den Freibetrag für den Ehepartner. Alle Zuzahlungen, die zwei Prozent des Familieneinkommens überschreiten, müssen sie nicht selbst zahlen. Eigenbeträge für Zahnersatz fallen aus der Befreiungs-Regelung jedoch heraus. Für chronisch Kranke liegt die Grenze bei einem Prozent des Bruttoeinkommens. Als chronisch krank gelten alle Personen in Pflegestufe 2 oder 3, alle, die zu mindestens 60 Prozent behindert oder erwerbsunfähig sind und alle, für die eine permanente medizinische Vorsorge zwingend erforderlich ist.

Wichtig ist, dass für alle Zuzahlungen Quittungen gesammelt werden - denn nur so lässt sich nachweisen, dass die Zuzahlungen tatsächlich die Härtefallgrenze überschreiten. Alle Ärzte, Apotheker, Krankenhäuser, Therapeuten und Zahnärzte sind verpflichtet, Ihnen Quittungen über Ihre geleisteten Zuzahlungen auszustellen. Die Krankenkassen haben Formblätter für die teilweise Befreiung von Zuzahlungen.

 

Von Zuzahlungen generell befreit sind:

  • Jugendliche und Kinder unter 18 Jahren
  • Bezieher von Arbeitslosenhilfe, Sozialhilfe und Bafög sowie Heimbewohner, deren Unterbringung ganz oder teilweise von einem Sozialhilfeträger finanziert wird.
    Ausnahmen: Krankenhausaufenthalt u. kieferorthopädische Behandlung
  • Versicherte, deren Familieneinkommen < 896 € brutto bei Alleinstehenden + 336  für den ersten im Haushalt lebenden Angehörigen ist 

Versicherte, die über den genannten Einkommensgrenzen liegen, müssen im Kalenderjahr höchstens 2 % ihres Bruttoeinkommens für Zuzahlungen aufwenden.

bei chronisch Kranken gilt:

Wer mindestens 1 Jahr wegen derselben Krankheit in Dauerbehandlung ist und Zuzahlungen von mindestens 1 % seiner jährlichen Bruttoeinnahmen leisten musste, wird bei der weiteren Behandlung derselben Krankheit komplett von Zuzahlungen/Fahrtkosten befreit.
Die Fortdauer der Behandlung muss der chronisch Kranke spätestens alle 2 Jahre nachweisen.


Redaktion JH

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