Blog Eintrag- Leserbrief: Kuren in SWINEMÜNDE (Polen) - eine Mogelpackung?
Wir fuhren über Postdam und erlebten auf dem Weg durch Polen bei Stettin auf der Autobahn eine regelrechte Wasserschlacht. Der Weg über Ahlbeck (Usedom) wäre sehr viel sicherer gewesen - erfuhren wir später. Unser Hotel "Villa Herkules", in der Nähe des Strandes, fiel besonders durch seine bunte Fassade auf (mit EG-Mitteln 2004 vollständig renoviert). In der ersten und zweiten Etage befanden sich kleine Zimmer, in denen die "primitiven" Anwendungen stattfanden. Die "Salzgrotte", die man nur mit bedeckten Schuhen betreten durfte, war nur wegen der angenehmen Entspannungsmusik empfehlenswert. Von einer feuchten Salzatmosphäre war nichts zu spüren. Das Essen bestand aus polnischer Hausmannskost, die bei uns Probleme mit der Verdauung hervorrief (der gewohnte regelmässige Stuhlgang setzte aus). Angeblich konnte man an der Rezeption Deutsch, aber meine Frau hatte zweimal Schwierigkeiten, sich verständlich zu machen.
Die Kutscherin bei unserer Stadtrundfahrt konnte kein Deutsch, so daß wir nur ahnen konnten, wo wir uns befanden. Generell spürten wir eine latente Unfreundlichkeit und Feindschaft uns Deutschen gegenüber. Wir konnten uns des Eindruckes nicht erwehren, dass man nur der Devisen (offiziell gibt es immer noch den Zloty) wegen an uns interessiert war.
Wir waren gottseidank nur eine Woche dort und zahlten die Kur selbst!
Herzliche Grüsse
Klaus Metzger
HILDESHEIM
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